Valdavos
10.7.2021 Mit der RhB fahren wir nach Jenaz. Beim Bahnhof steht ein Wanderwegweiser. Wir wandern Richtung Jenazer Bad, Nütieja (3h). Zuerst wandern wir vom unteren Teil des Dorfs hoch in den oberen Teil (wir lernen Jenaz ist ein Terrassendorf) - erstaunlich hübsch ist der obere Teil - vom Zug aus sieht das Dorf mehr nach einem Strassendorf aus. Wir steigen weiter in der Sonne hoch zum Punkt 907. Hier hat es eine Feuerstelle. Es ist heiss. Nun schlängelt sich der Weg dem Hang entlang und steigt ganz angenehm. Bald sind wir im Wald. Einmal warnt ein Schild vor Wölfen in der Gegend. Beim Punkt 1097 steigen wir nicht ab zum Jenazer Bad, obwohl wir eigentlich gwundrig sind, was man hier noch sehen würde und eine Abkühlung wäre auch nciht schlecht. Wir bleiben auf der Fahrstrasse und wandern weiter hinein ins Valdavos. Wir sind für uns. Einmal passieren wir drei Holzarbeiter. Beim Rütiboden (1250) verlässt der Wanderweg die Fahrstrasse und wir steigen auf einem etwas zugewachsene Weg hinauf nach Nütieja. Uns gefällt es hier gut. Bei Nütieja finden wir wieder ein Wegweiser. Wir nehmen den Weg nach Fideris (2h). Die Zeitangaben auf den alten Wanderwegweiser sind grosszügig. Von Nütieja geht es teils weglos steil hinauf. Oberhalb des Stalls finden wir dann aber wieder ein Weg, der uns hinauf auf die erste Krete bringt. Wir beobachten zwei Rehe. Oben machen wir ausgiebig Pause und geniessen den Blick Richtung Vilan.
Nach der Pause wandern wir zum Full Ried. Die Wegzeichen müssen teilweise etwas gesucht werden. Auch runter zum Punkt 1528 verlaufen wir uns kurz (nicht nach rechts abbiegen). Kurz sind wir wieder auf der Strasse und dann geht es nochmals durch den Wald zum Schindelboden - auch hier im Zweifel links halten - und ein Blick auf die Karte hilft hier schon. Vom Schindelboden geht es dann wieder etwas heiss und auf befahrener Strasse via Plattis hinunter ins schmucke Fideris, wo wir den Bus nach Hause nehmen.
Raschitsch
29.08.2026 Mit der RhB fahren wir nach Küblis. Nachdem wir uns mit Sonnenschutz eingeschmiert haben, überqueren wir die Landquart und folgen kurz ihrem Lauf abwärts. Bald steigt eine Strasse hinauf nach Strahlegg. Bei Ober Strahlegg wird die Strasse zu einer schmalen Alpstrasse die recht steil ist. Bis Raschitsch sind wir zum Glück im kühlen Wald. Hier oben ist es schön. Wir sind die einzigen Wanderer und auch bei den wenigen Hütten hat es kaum jemanden. Bei Ober Raschitsch gefällt das umgeleitete Bächlein. Beim Schindeltobel verlieren wir kurz den Weg und müssen umkehren. Es geht weiter auf einem sehr schönen Wanderweg zuerst durch den Wald und dann über Wiesen - hier hat es eigentlich keine Wegspuhr und man sucht sich selber den Weg - hinauf zum Malanser Tarnutz. Kurz nach dem Punkt 1887 steht bei einer Lärche eine Ruhebank. Hier machen wir Pause und geniessen die Aussicht ins Tal und auf die Heuberge. Hübsch.
Weiter geht es bald wieder auf einem Alpträsschen Richtung Fideriser Tarnutz. Bald sind wir auf der Fahrstrasse zu den Heubergen. Wir steigen die 120 Höhenmeter unter der heissen Sonne hinauf zum Restaurant/Hotel. Hier mieten wir Bike Boards für die Fahrt hinunter nach Fideris. Sie sind enttäuschend. Um sicher runter zu kommen mit 50 Jahre und mehr, sind sie eher langsam und unsere Rücken schmerzen, weil sie eher für die Grösse von Primarschüler eingestellt sind.