Segnaspass
20.7.2023 Das ist keine Wanderung für Kinder! Ich starte in Elm und folge dem Wegweiser Richtung Segnaspass (5.25 Stunden). Beim Töniberg könnte man die Bahn hinauf zur Tschinglenalp nehmen, was ich aber nicht empfehle, da der Weg durch die Schlucht eindrücklich ist - manchmal etwas ausgesetzt aber immer mit Ketten gesichert. Dieser Weg ist sehr zu empfehlen. Oben bei der Bergstation ist man dann wieder auf einer wunderbaren Bergwiese und es ist kurz etwas flacher. Danach steigt der Weg wieder stetig an. Die 1600 Höhenmeter müssen verdient werden. Oben ist die Hütte geschlossen dafür die Sicht auf die Berge wunderbar. Im Abstieg hat es dann immer mehr Leute. Der Blick aufs Martinsloch ist eindrücklich und die Segnasebene ist sehr schön - nur leider ist man hier nicht mehr allein. Ich entschliesse mich, die Bahn nach Flims zu nehmen und steige nochmals kurz auf nach Nagens. Hier findet ein OL Anlass statt und ich muss fast eine halbe Stunde anstehen! Der Weg hinunter nach Flims wäre wohl besser gewesen.
03.07.2026 Zwei Jahre später und nach dem Trümmerbruch des Schienbeinkopfs mach ich diese Wanderung wieder und bin sehr froh, ist das wieder möglich. Der Weg durch die Schlucht gefällt wieder sehr. Ab der Bergstation hinauf zum Pass ist es dann auch ganz hübsch in den Wiesen und oft steil. Oben ist heute die Beiz offen. Ich steige aber gleich wieder ab und merke dort bei der steilen Treppe und dem losen Gestein, dass mein Knie doch noch nicht so stabil ist. Langsam und stetig schaff ich den Abstieg aber gut. Da der Flemexpress nun auch nach Cassons offen ist, hat es ab Punkt 2463 sehr viele Leute. Sehr schade! Die Landschaft hier ist schön - aber man könnte hier schon von einer Radiowanderung reden. Ich mach dann nur kurz Pause und wandere dieses Mal zur Segneshütte, wo ich die teure Bahn nach Flims nehme. Die andere Bahn von Nagens fährt momentan nicht.
Start | Elm |
Ziel | Nagens |
Höhenmeter | 1750m hoch und 600m runter |
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