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Wandern mit Kindern

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Stauen am Sapünerbach

Bei dieser Wanderung greift man zuerst Mal tief ins Portemonnaie, damit man mit der Parsennbahn von Davos Dorf aufs Weissfluhjoch fahren darf. Hier ist die Landschaft vom Skitourismus verschandelt. Wenigstens geht’s nur hinab und wir sind bald unten an der Talstation des Hauptertäli Lift. Ortsunkundige folgen hier wohl am besten dem ungefährlichen Felsenweg rüber zum Strelapass. Mit etwas Glück kann man auf diesem Weg Steinböcke beobachten.
Wir verlassen den Weg und gehen/rutschen steil hinunter ins unberührte Hauptertäli. Achtung es hat in der Nähe der Liftstation auch Felsen! Unten beim Bach machen wir eine erste Pause und stauen den noch jungen Bach.
Hier hat es viele Murmeltiere. Wir beobachten einige Jungtiere und halten uns immer leicht links vom Bach, bis wir auf den Weg vom Strelapass her treffen. Unterhalb der Haupteralp wird der Weg zum Fahrsträsschen und wir sind bald beim Heimeli. Nomen est omen.
Nach dem von Bausünden weitgehend verschönten Sapüner Dörfli, verlassen wir das Fahrsträsschen und nehmen den Sommerweg via Eggen nach Langwies. Achtung gleich nach den Eggen ist es hier sehr steil. Weiter unten passieren wir das Gedeckte Brügli und finden links vom Weg gute Feuerstellen. Wir machen ein kleines Feuer und stauen am Bach. Der Bach ist nun gross und stark geworden.


9.6.2022 Vor dreizehn oder vierzehn Jahre haben wir (Vater und Sohn) die obige Wanderung gemacht. Nun ist der Sohn kein Kind mehr und der Vater alleine unterwegs. Wieder geht es bei Sapün vorbei. Start ist Langwies. Im teils starken Regen geht es hinauf nach Sapün. Kurz nach dem Dörfchen lässt der Regen nach und die Sonne zeigt sich immer wieder kurz. Die Landschaft wird so recht hübsch. Im Haupertäli geht es nicht hoch ins verbaute Parsenngebiet sondern auf den Strelapass. Hier geht ein scharfer Wind. Unten bei der Talstation des Bügellifts hat es ein geschütztes Bänkchen und die Sicht auf die Davoserberge schön. Der Abstieg nach Davos via Schatzalp ist dann nochmals ein Stück Weg. Mit der Bahn oder im Winter mit den Skis ist man schneller.


14.09.2026 Auch wieder alleine mach ich mich heute Mal via Fondei nach Sapün. Ich starte in Langwies und wandere zuerst der Strasse nach hinauf ins schöne Fondei. Auch heute niesselt es zuerst und wird dann von Stunde zu Stunde schöner. Wunderbar. Nach Strassberg folge ich dem Alpweg nach Barga. Ab Barga bin ich auf einem Wanderweg. Beim Punkt 2083 trennt sich der Weg. Der eine führt ins Parsenngebiet der andere steigt hinauf zum Pass zwischen Weissfluhgipfel und Zenjiflue - etwas unterhalb wird die Gegend als Schwerzi benannt. Der Weg verliert sich rasch. Es hat nur wenig Wegspuren - aber genügend Markierungen. Der Aufstieg ist jetzt recht steil. Gesamthaft sind es ca. 1250 Höhenmeter und gut 23km.

Auch oben - bis auf die militärischen Anlagen auf der Weissflue - ist es sehr schön. Der Abstieg bis zum Punkt 2156 auch wieder mehr oder weniger weglos aber ganz ok markiert ist mit meinem lädierten Knie antrengend. Ich mach auf einem schönen Mäder Pause in der Sonne. In Haupt sehe ich dann wieder andere Menschen und beim Heimeli treffe ich auf andere Wanderer. Der Abstieg nach Langwies ist relativ rasch geschafft - als Kind kam mir das immer viel länger vor.

Eine sehr schöne Wanderung, die aber relativ streng ist da auch ein guter Teil davon weglos.

Start

Weissfluhjoch/Langwies

Ziel

Langwies/Davos Platz

Höhenmeter

↓ 1400 Höhenmeter oder 1000 hoch und 800 hinunter

Kartenlink

geo.map

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